Sonntag, 11. Dezember 2011

Tauranga

Am späten Freitagabend sind wir nach ca. 3 Tagen Seereise in Tauranga, Neuseeland angekommen. Bevor wir in den Hafen einfahren konnten, mussten wir warten bis ein Passagierschiff uns Platz macht. Die Hafeneinfahrt ist sehr eng und führt direkt an dem kleinen Berg, Mount Maunganui vorbei. Das war eine der schönsten Hafeneinfahrten meiner bisherigen Reise. Leider war es schon zu dunkel und so konnte ich nur wenige Fotos machen.

Hafeneinfahrt von Tauranga

Nachdem alle Formalitäten erledigt waren, machten wir uns in einer kleinen Gruppe noch am Freitagabend in die Stadt. Im Gegensatz zu unseren letzten Häfen konnten wir uns ohne Bedenken frei bewegen. Neuseeland ist ein sichereres Land, genauso wie Deutschland. Ich merkte schnell, dass ich mich in einer anderen Welt befinde. Es war alles so sauber und geordnet, dass hatte ich in den letzten Woche nicht mehr gesehen. So machten wir einen kleinen Spaziergang durch das nächtliche Tauranga und kehrten wieder zum Schiff zurück. Die Preise in den Lokalen sind für die Leute von der Besatzung doch ein bisschen zu hoch um sich zu vergnügen.

Am nächsten Morgen konnte ich den Hafen und die Stadt von der Brücke betrachten. Es ist wirklich alles sehr klein und beschaulich hier. Wie in den Häfen der Südsee lag der Hafen unmittelbar in der Stadt. Wobei wir nicht direkt in Tauranga waren, sondern in einem Vorort. 

Blick vom Schiff in den Hafen (im Hintergrund Tauranga)

Angekommen in Neuseeland

Blick vom Hafenausgang in Richtung Stadt



Am Vormittag war ich in der Touristeninformation, habe bereits darüber berichtet. Nach dem Mittagessen ging es dann auf die eigentliche Entdeckungstour durch die Stadt und zum Strand. Vorbei ein einem Haus mit Rettungsboot und schon war ich auf der Haupteinkaufstraße. Dort gab es jede Menge Souvenirshops, Sportläden uns Lokale. Die Straße ist gleichzeitig das Zentrum des kleinen Vorortes. Sonst gibt es hier nur noch Hotels, Motels und Ferienwohnungen. Aber alles ist sehr schön und sauber, es macht richtig Spaß hier herumzulaufen. Hier gibt es einen Baum mit wunderschönen roten Blüten, der mir sofort aufgefallen ist.

Haus mit Rettungsboot???

Einkaufsstraße von Tauranga

Die schönen roten Blüten

Einer der vielen Bäume mit den roten Blüten

Nebenstraße in Tauranga

Schnell war der kleine Ort durchquert und ich bin am Strand angekommen. Einen langen wunderschönen Sandstrand konnte ich auf einmal erblicken. Tauranga ist einer der beliebtesten Sommerurlaubsorte der Neuseeländer. Leider war das Wetter nicht so schön, sonst wäre ich in den pazifischen Ozean rein gesprungen. Für einen ausgiebigen Strandspaziergang reichte das Wetter trotzdem aus. Müde und kaputt bin ich pünktlich zum Abendessen zum Schiff zurückgegangen. An diesem Abend stand nur noch ein Besuch der Seemannsmission an. Dort konnten wir kostenlos ins Internet. 

Der Strand von Tauranga

Der lange Strand und ich
  
Da wir erst am Nachmittag auslaufen sollen hatte ich den halben Tag um noch mal an Land zu gehen. Die Zeit nutzte ich um den Mount Maunganui zu „besteigen“.

Mount Maunganui

Der Berg liegt nicht weit vom Hafen entfernt, ich konnte ihn sogar von meiner Kabine sehen. Wie nach Rom führen auf den Berg viele Wege. Ich entschied mich für die kleine Straße die für Rettungsfahrzeuge vorgesehen ist. Ich dachte so geht es nicht ganz so steil herauf, was an manchen Stellen nicht der Fall war. Vorbei an Wiesen führte der Weg dann in den bewaldeten Teil des Berges. Auch hier waren viele Bäume mit den schönen roten Blüten zu sehen.

Blick von der Mitte des Berges auf Tauranga

Ein spezieller Neuseeländer

Blick aus dem Wald in Richtung Tauranga

Nach ca. einer dreiviertel Stunde bin ich oben angekommen und wurde ich für den teilweise anstrengenden Aufstieg belohnt. Ich hatte einen wunderschönen Blick auf die Stadt Tauranga, den langen Sandstrand und das Meer mit den vielen kleinen Inseln. Sogar unser Schiff konnte ich von oben mal betrachten.

Blick von oben auf Tauranga

Unser Schiff mal aus einer anderen Perspektive

Für den Abstieg wählte ich einen kleinen Pfad, der durch dichten Wald führte. Ab und zu hatte ich die Möglichkeit auf die Stadt und den Strand zu sehen. Schnell war ich unten angekommen, denn der Weg war kürzer aber viel steiler. Gute Wahl dachte ich! 

Der Weg vom Berg herunter

Blick auf den Strand beim Abstieg

Nach der Wanderung belohnte ich mich mit einem Mittagessen in der Stadt, bevor ich zum Schiff gegangen bin. Am Abend legten wir Richtung Wellington ab. Leider war es wieder zu dunkel um Fotos zu machen. Die letzten Hafenein- und ausfahren waren immer in der Dämmerung, also nicht unbedingt passagierfreundlich. Für die Reise nach Wellington werden wir etwa 1 Tagen benötigen, somit kommen wir wieder in der Nacht an.   

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