Gestern am frühen Morgen sind wir das zweite Mal in Nouméa angekommen. Ursprünglich war dieser zweite Stopp in Nouméa nicht geplant. Da sich aber zwischenzeitlich eine Menge Ladung für Lae in Papua Neuguinea angesammelt hatte musste wir noch einmal zu diesem Hafen fahren. Mir hatte es ganz gut in Nouméa gefallen und somit freute ich mich über den ungeplanten Zwischenstopp. Das Schöne an dieser Stadt war, das sie ein europäisch, karibisches Flair hat. Jedoch an diesem Sonntag war überhaupt nichts los, die Stadt war wie ausgestorben. Da ich sowieso nicht groß auf Entdeckungstour gehen wollte, machte mir das nichts aus. Diesmal hatte ich nur ein Ziel, Mc Donalds. Dort konnte ich ins Internet gehen, meine Mails abrufen und den Blog aktualisieren.
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| Mc Internetcafé in Nouméa |
Auf dem Weg zum hiesigen Internetstützpunkt machte ich jedoch eine Entdeckung. Ich musste mehrmals hinschauen und erkannte letztendlich ein Stück der Berliner Mauer. So weit weg von Deutschland, ein Stück unserer jüngsten Geschichte zu finden, damit hatte ich nicht gerechnet. Beim letzten Aufenthalt bin ich mehrmals an dieser Stelle vorbei gelaufen und habe die Mauerreste nicht gesehen. Es lohnt sich also immer zweimal hinzuschauen, damit man die Details sieht!
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| Ein Stück deutscher Geschichte in der Südsee |
Den zweiten Aufenthalt in Nouméa nutze ich ebenfalls um meine weitere Reise zu organisieren. In der Zwischenzeit hatte sich wieder einiges geändert. Die beiden nächsten Schiffe haben ihre Routen geändert und somit hatte mir meine Frachtschiffreiseagentur alternative Frachtschiffe angeboten. Wie bei allen Reisevorbereitungen gab es wieder ein wenig Papierkram zu erledigten und dafür nutzte ich die Zeit des Aufenthaltes in Nouméa hauptsächlich.
Ich werde jetzt am 21.01.2012 von Singapur nach Hongkong mit der MS Yellow Sea fahren. Die Reise wird etwa 5 Tage dauern. Danach habe ich über eine Woche Zeit in Hongkong bis mein 4. Schiff nach Südamerika ablegt. Ca. am 02.02.2012 werde ich mit der MS Monte Aconcagua nach Valparaíso (Chile) fahren.
Kurz vor unserer Abreise kam ein wenig Leben in die kleine Stadt Nouméa. Ein großes Passagierschiff legte gegenüber unserem Hafen an. Es ist ein beeindruckendes Bild, das Schiff und dahinter die Stadt. Wieder gegen Abend, im Dunkeln verließen wir Nouméa in Richtung Papua Neuguinea.
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| Auf Wiedersehn Nouméa! |



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