Jetzt fehlen mir nur noch ca. 18 Stunden Busfahrt und ich habe Südamerika durchquert. Sao Paulo liegt zwar nicht unmittelbar am Atlantik aber von dort aus ist man in ca. 2 Stunden in Santos, wo ich dann meine letzte Schiffsreise am 25.04.2012 antreten werde.
Die Abfahrt unseres Busses verzögerte sich um etwa eine Stunde, das lag daran das der Bus nicht in Puerto Iquazu losgefahren ist. Der Bus kam aus einer anderen Stadt in Argentinien und hatte bereits einige Stunden Fahrzeit hinter sich. Aber da es auf den südamerikanischen Busbahnöfen immer was zu sehen gibt, war die Wartezeit kurzweilig.
Dann ging es los. Wie immer mussten ich für die Grenzformalitäten einige Zettel auffüllen, die für die Aus- und Einreise benötigt werden. Ohne große Probleme konnte ich Argentinien verlassen und in Brasilien einreisen. Wir mussten diesmal nicht unser gesamtes Gepäck durch die Zollkontrollen schleppen. Das hat mir sehr gefallen. Nur eine Frau hatte in Problem bei der Einreise nach Brasilien und das kostete uns noch einmal eine Stunde.
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| Die brasilianische Grenzstation in Foz de Iquazu |
Dann fuhren wir mit 2 Stunden Verspätung endlich los. Hurra ich bin in Brasilien! Alles hier kommt mir sehr vertraut vor und ich kann das Meiste lesen und verstehen. Auch hörte ich eine mir vertraute Sprache, schon in unserem Bus. Durch meine vielen Reisen nach Brasilien spreche ich ein wenig Portugiesisch.
Die Busfahrer haben richtig Gas geben, sie wollten die Verspätung wieder rausholen. Gegen 22:00 Uhr hat der Bus an einer Raststätte gehalten und ich konnte mein erstes brasilianisches Essen zu mir nehmen. Wie in Brasilien üblich gab es ein Buffet von dem man sich alles nehmen konnte. Anschließend wird der Teller gewogen und man bezahlt das Gewicht des Essens.
Nach dem Essen ging es wieder zurück in den Bus und ich bin dann relativ schnell eingeschlafen. Ich hatte diesmal wieder die sehr komfortable Variante gebucht, mit viel Platz zum schlafen. So bin ich dann kurz vor Sao Paulo aufgewacht. Tatsächlich hatten die Busfahrer es geschafft, die Verspätung wieder heraus zu fahren. So kamen wir relativ pünktlich in Sao Paulo an.
Dort wurde ich von meinen Freunden schon erwartet. Einer der emotionalsten Momente meiner Reise, ich habe mir vertraute Menschen nach sechseinhalb Monaten Reisezeit getroffen. Außerdem bin ich sehr glücklich das ich es bis hierher geschafft habe ohne große Problem und vor allem Gesund!
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| Meine Reiseroute bis Sao Paulo |


Lieber Heiko...
AntwortenLöschenes macht richtig Spaß zu lesen, was du in Südamerika alles erlebt und gesehen hast...ist ein bißchen so, als wenn ich mit dir da gewesen wäre...ein Traum!!! =)...genieße die nächsten Tage und Wochen nochmal richtig...
wir sehen uns dann bald wieder...VORFREUDE!...gesund und munter in good old germany...
Gruß und Kuß, Sarah