Nach
einer kleinen Verabschiedungsparty gestern Abend ging es heute Morgen ganz früh
los. Ich musste bereits gegen 7:00 Uhr in Santos sein. Um ein wenig Zeit zu
sparen flogen wir mit dem Helikopter dort hin.
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| Der Hilkopter wir für den Flug nach Santos fertig gemacht |
Diesmal
war Flug fast die ganze Zeit in den Wolken, nur in Santos öffnete sich ein
wenig der Himmel. Der Helikopter musste heute auf einem Hochhaus mitten in der
Stadt landen. Hierfür drehte er eine kurze Runde über das Meer und den Strand
von Santos, bis er schließlich das Hochhaus anflog. Das war wiedermal ein
Erlebnis, vor allem die Landung auf dem Hochhaus.
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| Der Anflug auf Santos |
Dann
ging es mit dem Fahrstuhl die letzten Meter nach unten wo ich mich von meinen
Freunden verabschiedet habe. Das war schon ein schwerer Abschied, wir hatten in
den letzten Wochen eine tolle Zeit gemeinsam. Ich hoffe jedoch, dass wir uns
bald in Deutschland wiedersehen werden.
Mit
ca. einer halben Stunde Verspätung kam meine Abholung. Er brachte mich zunächst
zur Zollbehörde, die um 8:00 Uhr öffnen sollte. Sogar fast pünktlich öffnete
ein Sicherheitsbeamter die Tür zur Behörde und wir konnten eintreten. Ein
Zollbeamter war aber noch nicht anwesend. Ich hörte dann, dass es eine oder
eineinhalb Stunden dauern könnte bis hier jemand den Stift bewegt. Na bravo
dachte ich und dafür mussten wir so früh aufstehen. Nach über einer Stunde kam
dann endlich ein Beamter der noch verschlafen seine Stempel unter meine Papiere
gemacht hat. Meine Koffer wurden verplombt und ab ging es zur Immigration. Dort
ging alles sehr schnell und wir konnten Richtung Hafen aufbrechen.
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| Der Hafen von Santos von oben |
Schließlich
erreichten wir gegen 10:00 Uhr nach drei Stunden das Schiff. Ich wollte nur
noch schnell in meine Kabine und schlafen. Das ging auch alles ganz einfach,
den die Hamburg Süd Schiffe sind baulich alle sehr ähnlich und so fand ich mich
ohne große Hilfe schnell selbst zurecht.
Beim
Mittagessen erfuhr ich dann, dass wir um 20:00 Uhr Auslaufen werden, na super
dachte ich und warum musste ich so zeitig hier sein? Ich konnte das nicht
verstehen.
So erfuhr ich ebenso,
dass wir den Tiefseehafen von Rio nicht anfahren sondern gleich in Richtung
Marokko auslaufen. Das war somit ein schneller Abschied aus Brasilien, zumal
ich die restliche Zeit des Tages fast nur geschlafen habe. Gegen 21:00 Uhr ging
es dann auf die ca. 10 tägige Überfahrt nach Nordafrika.



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