Sonntag, 11. März 2012

Lima

Gleich nach dem Mittagessen haben wir uns auf den Weg nach Lima begeben. Wir waren eine kleine Gruppe von vier Leuten die sich die Hauptstadt von Peru angesehen haben. Der Weg aus dem Hafen war schnell und relativ unkompliziert. Wie überall muss halt der ganze Papierkram erledigt werden. Schon am Ausgang des Hafens stand ein Taxi parat, welches uns nach Lima gebracht hat. Die Städte Callao und Lima liegen direkt nebeneinander, man merkt nicht wo die eine endet und die andere anfängt. Die Fahrt dauerte etwa 30 Minuten bis ins historische Zentrum von Lima, einen beliebten Touristenort. 

Es ist ratsam an solche Plätze hier zu fahren, denn in die beiden Großstädte sind außerhalb der Touristenzentrenten relativ gefährlich. Das wurde uns bereits vom Agenten so gesagt und der Taxifahrer bestätigte es auch. Ich konnte das gar nicht glauben, denn die Straßen sehen so friedlich und vor allem sehr sauber aus aber ausprobieren möchte ich es nicht. In der historischen Altstadt konnten wir dann an vielen Ecken schwer bewaffnete Polizisten sehen, was sicherlich die Warnungen der Leute bestätigte.

So machten wir einen Stadtbummel unter Polizeischutz. Die Stadt hat viele alte Kirchen und Gebäude zu bieten. Auch gibt es einige große prunkvolle Plätze zu sehen. Ganz deutlich sieht man den europäisch, spanischen Einfluss auf die Architektur der Altstadt. Hier einige Eindrücke von unserem Stadtbummel.

Willkommen in Lima

Unser Stadtbummel

Unser Stadtbummel

Bei ihm klingelte die Kasse nach unserem Besuch

Unser Stadtbummel

Unser Stadtbummel

Nach unserem Stadtbummel sind wir ziemlich erschöpft in einem Park angekommen. Dort waren wir auf der Suche nach einem kühlen schattigen Platz um uns auszuruhen. Im Park fanden wir kaum Schatten aber eine Veranstaltung mit Volkstänzen. Das passte in dem Moment ja voll in unsere kleine Entdeckungstour in Perus Hauptstadt.

Volkstänze in der heißen Sonne von Lima

Volkstänze in der heißen Sonne von Lima

Dort konnten wir auch einen Berg mit einem großen Kreuz drauf sehen. Ein kahler, grauer Berg mit bunten Häusern. Das sieht echt toll aus, ein schöner vielleicht auch extremer Kontrast. Für mich war das der Höhepunkt und das schönste Bild der Hauptstadt. Sicherlich gibt es noch viel mehr in Lima zu sehen aber leider ist unsere Zeit sehr begrenzt.

Der Berg mit den bunten Häusern

Der Berg mit den bunten Häusern

Ziemlich erschöpft und von der Sonne gebrutzelt hat uns der Taxifahrer von heute Mittag wieder eingesammelt und zum Hafen in Callao zurück gebracht. 

1 Kommentar:

  1. So hübsch die bunten Häuser aussehen, die Realität ist, dass diese ehem. poblanos jovenes genannte Siedlungen ältere Elendssiedlungen,welche alles andere als erdbebensicher sind und falls der Klimawandel weiter fortschreitet von den ersten grossen Regenfällen weggespült werden könnten....Jan 2013

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