Freitag, 16. März 2012

Puerto Angamos – ein Hafen im Nirgendwo

Seit gestern Morgen sind wir in dem Hafen Puerto Angamos, der im Nirgendwo liegt. Genau gesagt ist er in der Nähe der Stadt Antofagasta mitten in der Wüste. Hier gibt es nichts als Sand, Berge, einige Fabriken und dem Hafen. In die Stadt Antofagasta ist man über eine Stunde mit dem Auto unterwegs. Und was das Beste ist, wir sind hier für mindestens 2 Tage. Es wäre so schön gewesen, wenn wir zum Beispiel in Iquique so lange gewesen wären, da hätte ich eine Menge sehen können. Aber wie gesagt, als Frachtschiffreisender kann man sich das nicht aussuchen.

Puerto Angamos der Hafen im Nirgendwo

Sand - Berge - Fabriken

Hier auch nur Sand - im Vordergrund ein alter Bananendampfer

In diesem Hafen laden wir hauptsächlich Kupfer, welches hier noch unverpackt rumsteht. Das habe ich gestern bei einem Rundgang durch den Hafen entdeckt. Sonst gibt es hier nicht viel zu sehen außer vielleicht einen alten Bananendampfer. Da kommt manch älterer Seemann ins Schwärmen über die guten alten Zeiten der Seefahrt.

Kupfer in Barren

Kupfer in Plattenform

Auch hier gibt es jede Menge Tiere die sich auf und um unser Schiff tummeln. Die Seelöwen haben es sich diesmal hinten und vorn bequem gemacht. Ich glaube die werden die ganzen 2 Tage auf einer Stelle liegen und schlafen.

Der wollte auf unserem Ruderblatt seine Ruhe haben

Die schlafenden Seelöwen am Bug

So liegt er bestimmt 2 Tage rum

Der träumt bestimmt von einem großen Fischschwarm

Und dann habe ich da noch eine Möwe beobachtet, die versucht hat einen viel zu großen Fisch zu fressen. Ihre Ausdauer bei dem Kampf das große Ding in den Magen zu zwängen kann man nur bewundern. Irgendwann bin ich dann gegangen, sodass ich nicht gesehen habe ob sie es tatsächlich geschafft hat das Ding zu fressen. Auf jeden Fall war es amüsant ihr bei den Versuchen zuzusehen.

Stolz gelandet mit einem dicken Fisch

Der 1. Fressversuch

Man ist der dick - wie kann ich den nur fressen

2. Versuch - vielleicht rutscht er ja irgendwie rein

Geht auch nicht - hoffentlich bleibt er nicht im Hals stecken

Jetzt muss ich mir das Ding von allen Seiten mal ansehen und dann ...

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