Nach fast genau zwei Tagen sind wir in Jakarta angekommen. Wobei wir über einen halben Tag getrieben sind, da unser Liegeplatz im Hafen nicht frei war. Wir sind bis kurz vor Jakarta relativ schnell gefahren, da es auch in diesem Gebiet Piraterie gibt. Speziell an den ganzen Inseln an den wir vorbeigefahren sind kommt es schon manchmal vor das ein Schiff geentert wird. Jedoch haben es die Piraten hier nur auf die Ladung abgesehen. Sie kommen an Bord und öffnen die Container. Schiff und Besatzung werden in Ruhe gelassen.
Das Meer war während der Reise glatt wie eine Autobahn. Das soll auch so bleiben, bis wir auf der Höhe von Australien sind, kurz vor Neukaledonien. So habe ich vorerst kurze Reise sehr genossen, endlich mal wieder „allein“ auf weiter See.
Die Einfahrt in den Hafen war sehr interessant. Sie ist sehr klein und es war eine Menge Verkehr. Zudem hatten wir einen Lotze, der kaum Englisch sprach und irgendwie ein wenig durcheinander war. Unser Kapitän hatte ganz schön was zu tun, zumal wir in die letzte Ecke fahren mussten. Hier werden wir nicht nur Container laden, sondern auch Stückgut. Das sind zum Bespiel Stahlplatten, Holz für die Papierindustrie in Neuseeland und zwei riesengroße Generatoren. Wir werden somit über 2 Tage in Jakarta bleiben.
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| Einfahrt in den Hafen von Jakarta |
Nachdem der Kapitän mein Visum verhandelt hat, kann ich jetzt auch an Land gehen. Das mit dem Visum soll nicht ganz so einfach sein und kann mitunter sehr teuer werden. Der Kapitän sagte, dass Passagiere schon bis zu 145 US$ zahlen musste. Gestern Abend wusste der Kapitän noch nicht genau was es kosten wird aber er meinte wohl nicht mehr als 50 US$.

hallo Heiko,
AntwortenLöschenda zeigt sich mal wieder, in Asien ticken die Uhren etwas anders :-)
Solange die im Hafen aber nicht so mit ihren Schiffen fahren, wie sie dies mit ihren LKW´s auf den Straßen machen, dann sollte wohl alles gut gehen...viele Erlebnisse noch weiterhin. Wir drücken dir die Daumen, dass du Silvester nicht verschläfst. Holle