Montag, 7. November 2011

Melaka

Gestern Früh bin ich mit dem Bus von Kuala Lumpur nach Melaka gefahren. Die Fahrt dauerte etwa 2 Stunden und war völlig entspannt. Dann ging es mit dem Taxi zum Hotel, was direkt am Meer liegt. Ich habe auch ein Zimmer mit Meeresblick. So kann ich die vorbeifahrenden Containerschiffe sehen, die gerade die Straße von Melaka durchqueren. 

Blick aus meinem Hotelzimmer auf die Straße von Melaka

Die historische Innenstadt von Melaka ist nicht weit vom Hotel. So war ich gestern schon mal dort um mir einen Überblick zu verschaffen und meinen heutigen Erkundungstrip ein wenig zu koordinieren. Schnell habe ich mich in ein Kaffee verzogen, denn die Stadt war mit Menschen überflutet. Alle drängelten sich durch die engen Straßen, es war ein Geschiebe und Geschupste. Alle waren auf der Suche nach was Essbaren oder billigen Souvenirs.  Klar es war Sonntag und Melaka ist ein beliebtes Ausflugsziel für Menschen aus Kuala Lumpur und Singapur. Ich beschloss meine Erkundungen auf Montag zu verschieben, mit der Hoffnung auf etwas weniger Touristen. 

Menschen, Autos und Geschäfte

Melaka ist eine bunte Stadt, die vor allem durch die Gebäude der europäischen Besatzer geprägt ist. So herrschten hier schon die Portugiesen, Holländer und Britten. Aber auch die Chinesen haben in dieser Stadt geherrscht, was auch an vielen Ecken zu sehen ist.

Reste der St. Paul's Church auf einem Hügel

Christ Church in der nähe des Stadthuys

Einsame Windmühle am Straßenrand

Reste einer Festung

Altes Schiff vor dem Marinemuseum

Wer keine Lust hat zu Fuß durch die Stadt zu gehen, kann sich mit einer Rikscha fahren lassen. Diese für mich überzogen geschmückten Rikschas prägen durchaus das Stadtbild. Manche von ihnen haben einen riesen Lautsprecher, der die Fahrgäste während der Fahrt beschallt. Eine dieser Dinger spielte die ganze Zeit Songs von Modern Talking. Der Fahrer mochte wohl unseren „Dieter“!

Rikschas

Eine bunte Soundmachine

Jedoch Abseits des großen Gedränges konnte ich einige sehr schöne Tempel, Moscheen und Kirchen finden. Ich schaute mir speziell die Tempel an, denn davon hatte ich auf meiner bisherigen Reise wenig gesehen. Von außen sahen viele ähnlich aus, jedoch innen waren sie komplett verschieden. Überall roch es nach Räucherstäbchen und die Leute beteten zu ihren Göttern.

A lte Moschee

Tempel

Tempel

Tempel

In den weniger überlaufenen Straßen waren viele Künstler und interessante Antiquitätengeschäfte zu sehen. Bei einem Maler kaufte ich mir sogar ein Seidenbild, welches mich an meinen Aufenthalt in Südostasien erinner soll.

Seidenmaler

Antiquitätengeschäft

Bildhauerwerkstadt

Auch entdecke ich ein abgefahrenes Kaffee, in dem ein VW Bus stand. Das sah nicht nur cool aus, sondern der Kaffee und der Käsekuchen waren vorzüglich!

Cooles Kaffee

In diesen nicht so übervölkerten Straßen hat es richtig Spaß gemacht, die Stadt zu erkunden. An manchen Ecken wurde sogar ich ganz intensiv bedachtet.

Stiller Beobachter!

Stiller Beobachter!

Stiller Beobachter!

Am Nachmittag bin ich etwas erschöpft in Richtung Hotel zurückgegangen. Auf dem Weg lag das Büro der Fähre nach Indonesien. Hier habe ich mich nach den Formalien erkundet, denn vielleicht werde ich hierher zurückkommen und um mit der Fähre nach Indonesien zu fahren.

2 Kommentare:

  1. Servus Heiko, schöne Grüße aus dem kalten Radebeul. Ich bin absolut fasziniert von Deinem Blog und es kommt ohne Ende Fernweh auf. Lass es Dir auf jeden Fall gut gehen und genieße jede Sekunde der Reise. Einen ausführlichen Bericht erwarte ich in 6-7 Monaten bei einem Kaffee :-) Marcel & Co.

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  2. Das glaub ich, dass der Kaffee aus dem Bulli besonders gut geschmeckt hat...

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