Ohne Worte!
Ich möchte im Oktober 2011 eine ca. 8 Monate lange Weltreise mit Containerschiffen machen. Im Blog will ich über die Zeit vor der Reise berichten, die Reise selbst beschreiben und die Monate nach meiner Rückkehr.
Samstag, 29. Oktober 2011
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Beim Inselfriseur
Heute war es soweit, ich bin das erste Mal nach meiner Abreise zum Friseur gegangen. Ich hatte schon bei der Ankunft einen Friseur gesehen, jedoch war das der Damensalon. Nur gut, dass ich gefragt hatte, denn sonst wäre ich dort hin gelaufen. So hat mich der Besitzer der Bungalows zum einzigen Herrenfriseur der Insel gefahren. Die Leute hier kennen sich alle, zu mindestens war das mein Eindruck als wir mit dem Moped dort hin fuhren. Er grüßte jeden an dem wir vorbei fuhren und bei manch einem wurden gleich während der Fahrt ein paar Worte gewechselt.
So kamen wir nach einer halben Stunde beim Friseur an. Ich hätte den Friseur niemals gefunden, er war so versteckt hinter kleinen Bäumen und Pflanzen. Außerdem war es kein Friseurladen, sondern ein kleiner Bretterverschlag der mich zunächst an eine Unterkunft für Tiere erinnerte. Erst beim zweiten Mal hinsehen habe ich dann den Friseur mit einem Kunden sehen können.
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| Der Herrenfriseur der Insel Koh Jum |
So mussten wir warten. Der Besitzer der Bungalows meinte, dass wir in der Zwischenzeit eine Kleinigkeit essen können. Denn neben dem Friseursalon gab es ein kleines Straßenrestaurant, welches von der Frau des Friseurs betrieben wurde. Es gab Papayasalat mit Huhn und jede Menge grünen Salat. Papayasalat ist ein süß, säuerliches und scharfes Geschmackserlebnis. In dem Salat waren fein geschnittene Papaya, Möhren, anderes Gemüse, Limonen, getrockneter Fisch, Chili und geröstete Erdnüsse. Beim Essen lief mir ganz schön der Schweiß, obwohl ich schon eine mildre Version des Salates bekommen habe. Mein Begleiter hatte die Version für Einheimische!
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| Warten auf den Haarschnitt |
Das war ein guter Zeitverreib bis ich dann an der Reihe war. Ich bin erst mal allein zum Stuhl gegangen. Doch schnell musste ich nach Hilfe rufen, denn der Friseur sprach kein Englisch. Nach ein paar Sätzen hin und her setzte er an. Es sah sehr professionell aus und somit ließ ich ihn entspannt an mir rumschnippeln. Ich habe mich indessen dem Geschehen um mich herum gewidmet. Da liefen die Hühner herum, andere Leute kamen auf ein Gespräch vorbei und auf der naheliegenden Straße war ebenfalls einiges los. Er machte es sehr genau und ließ sich viel Zeit. Das Ergebnis schließlich konnte sich sehen lassen. Dann legte er den Stuhl um und ich wurde zum Abschuss noch rasiert. Das war schon sehr gewöhnungsbedürftig für mich. Nicht das es ganz schön geziept hat, nein ich wurde noch nie von einem Fremden rasiert.
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| Auf dem Stuhl |
Glücklich und zufrieden bin ich dann zurück in die Anlage gekommen. Es war ein tolles Erlebnis, so wie ich es mir schon vor einigen Monaten vorgestellt hatte.
Montag, 24. Oktober 2011
Eine Inseltour rund um mein Paradies
Zu meinem Glück ist vor ein paar Tagen eine Gruppe angereist. Sie haben eine Tour mit dem Longboot zu den benachbarten Inseln gebucht und mich gefragt ob ich mitkommen möchte. Sie brauchten mich nicht lang überreden, denn ich wollte mir gern die Inseln anschauen, auf die ich schon seit ein paar Tagen sehen konnte.
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| Unser Boot |
Früh gegen 9:00 Uhr ging es mit dem Longboot los. Wir sind erst mal eine ganze Weile gefahren, bis wir die erste Insel erreicht haben. Zuvor hat das Boot an einem Riff angehalten wo wir schnorcheln konnten. Ich wusste gar nicht, dass die Fische Melone und Ananas mögen, denn unsere beiden Begleiter fütterten sie damit an.
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| Im Vordergrund die Insel Koh Mai Phai |
Nach dem Schnorcheln haben uns die Beiden auf die Insel Koh Mai Phai gebracht, wo wir eine Stunde am Sandstrand spazieren gehen konnten. Die Insel ist ein Naturschutzgebiet, auf der niemand dauerhaft lebt. Schnell ist mir aufgefallen, dass wir uns doch in einem Touristengebiet befinden, die Ruhe von Koh Jum war jetzt vorbei. Hier waren jede Menge Boote mit unglaublich vielen Touristen. Aber Platz war für alle da! Wir sind nicht viel gelaufen, denn es war ziemlich heiß an diesem Vormittag, so setzten wir uns in den Schatten. Von da es konnten wir die zahlreichen Touristen beobachten.
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| Der Strand auf Koh Mai Phai |
Dann ging es weiter zur Insel Koh Yung die ebenfalls nicht bewohnt ist. Hier gab es nur einen kleinen Sandstrand und sonst nur Felsen. Das waren nicht nur Felsen, sondern kleine Kunstwerke die die Natur geschaffen hatte.
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| Felsen auf der Insel Koh Yung |
Die Insel Koh Yung war nur sehr klein, so steuerten wir schnell die größte Insel des heutigen Ausfluges an. Es war Koh Phi Phi Don, eine sehr beliebte Insel für viele Rucksacktouristen. Jedoch sahen wir erst einmal die Naturschönheiten der Insel, bevor wir am späten Nachmittag die Touristenhochburg sehen sollten. Auch hier sahen wir wunderschöne Felsen, kleine Sandstrände und traumhafte schönes blaues Wasser mit jede Menge bunten Fischen. An so einem Platz haben wir dann wieder geschnorchelt und später unser Mittagessen eingenommen. Die Rester des Mittagessens haben die schönen bunten Fische hastig verspeist.
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| Insel Koh Phi Phi Don |
Frisch gestärkt ging es dann zur schönsten Insel des Ausfluges, nach Koh Phi Phi Le. Einer unbewohnten Insel auf der vor einigen Jahren der Film „The Beach“ gedreht wurde. Genau an der Bucht haben wir erneut halt gemacht um zu schnorcheln. Auch hier waren wir natürlich nicht allein, jede Menge andere Touristen wollten sich diese wunderschöne Bucht ansehen. Die Einsamkeit wie im Film gab es hier leider nicht.
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| Insel Koh Phi Phi Le (The Beach) |
Auch hier waren sehr schöne Felsformationen rund um die Insel zu sehen. Manche Felsen hingen herunter und machten seltsame Figuren.
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| Schöne Felsen der Insel Koh Phi Phi Le |
Nachdem wir diese wunderschöne Insel verlassen haben, sind wir noch einmal zur anderen Seite der Insel Koh Phi Phi Don gefahren. Dort durften wir uns eine Stunde lang umsehen und nach einigen Tagen mal wieder in das Getümmel von vielen Menschen erleben. Hier waren jede Menge kleine Geschäfte und schreiende Schlepper, die den Touristen alles Mögliche angeboten haben. Nach der Stunde war ich froh, wieder in das Boot einsteigen zu dürfen und nach Hause auf unsere „einsame“ Insel zu fahren.
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| Die andere Seite der Insel Koh Phi Phi Don |
Bald sahen wir sie dann unsere Insel, die von den Abmaßen größer ist als alle die Inseln die wir heute gesehen hatten. Die Überfahrt dauerte etwa eine Stunde. Erst war es recht ruhig und dann schaukelte die See ein wenig. Zum Glück bin ich Seetauglich, was ich ja in den letzten Wochen schon bewiesen hatte.
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| Koh Jum - unsere Insel |
Zufrieden, müde und froh wieder im kleinen Paradies sein sind wir auch bald angekommen. Es war ein sehr schöner Tag mit vielen verschiedenen Eindrücken, den ich sehr genossen habe!
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| Wieder zurück im Paradies! |
Samstag, 22. Oktober 2011
Mein Paradies in Thailand
Ja ich bin angekommen! Es ist hier so schön wie ich es mir vor meiner Reise vorgestellt habe. Ein einsam gelegenes Bungalowdorf mitten im Dschungel an einem einsamen Strand und wunderbare Menschen um mich! Wirklich ein kleines Paradies.
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| Blick vom Meer auf unsere Bungalows |
Jeden Morgen wenn ich aufwache habe ich einen direkten Blick von meinem Bett auf die See. Mein Bungalow liegt etwa in der Mitte des Hanges zwischen vielen Pflanzen und Bäumen, die zum Teil sehr schöne bunte Blühten haben. Er ist sehr einfach aber sehr liebevoll ausgestattet. Es gibt kein warmes Wasser und Klimaanlagen. Wenn ich warmes Wasser brauche gehe ich ins Meer und schattige Plätze gibt es hier genug.
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| Die Aussicht aus meinem Bungalow |
Mittlerweile schlafe ich bei offenen Fenstern und Türen, direkt in der Natur. Nur das Moskitonetz trennt mich während der Nacht von dem Treiben da draußen. Ich kann ganz deutlich das Meeresrauschen und die vielen Tiergeräusche während der Nacht hören. Manchmal wecken mich die Affen, die am frühen Morgen schon in den Bäumen um uns herum toben. Auch sind in meiner Hütte einige kleine Tierchen, die mich aber nicht stören.
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| Mein Bungalow |
Das Schöne an der Anlage ist, dass alle Bungalows so in den Dschungel integriert sind, das man glaubt man ist ganz allein an diesem wunderschönen Ort.
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| Blick zum Nachbarbungalow |
Jedoch wenn man Lust hat auf ein Gespräch mit anderen Gästen oder den liebenswerten Betreibern der Anlage hatt, dann geht man einfach ins Restaurant. Ganz schnell kommt man dort in ein Gespräch mit tollen Menschen aus der ganzen Welt. Derzeit sind wenige Gäste hier aber ich war bis jetzt nie der einzige Gast.
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| Das Restaurant (Wohnzimmer) |
Das Restaurant ist gemütlich wie ein Wohnzimmer eingerichtet. Außerdem hat man hier einen wunderschönen Blick auf die benachbarten Inseln. Am ersten Tag saß ich erst mal eine Stunde da und habe in die Ferne gestarrt. Ein wundervoller Ort, an dem ich mich sofort wohlgefühlt habe. Und nicht nur der Blick und die Gespräche im Restaurant sind gut, nein das Essen haut einen um! Hier gibt es natürlich typisch thailändisches Essen aber auf Sternekochniveau. Jeden Tag gibt es spezielle Gerichte mit frischen Meerestieren jeder Art. Ich könnte nur essen hier.
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| Blick aus dem Restaurant auf die anderen Inseln |
Unten am Strand befindet sich die Bar, die jeden Abend ein Treffpunkt ist um den Sonnenuntergang gemeinsam anzusehen. Neben der Bar gibt es einen speziellen Massageraum für Thaimassagen. Wer Lust hat kann auch Billard spielen oder sich in die zahlreichen kleinen Nischen zurückziehen. Dann gibt es hier Kanus, Flossen, Taucherbrille und Schnorchel um das hauseigene Riff zu erkunden. Dort sind jede Menge bunte Fische und Korallen zu sehen. Einfach schön, kurz nach dem Aufstehen mal kurz zu einem kleinem Riff zu schwimmen…
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| Die Bar |
Jedoch der Höhepunkt neben den Malzeiten, ist der Sonnenuntergang den wir jeden Abend aufs Neue bewundern dürfen. Mit einer Limo gemütlich auf das Meer schauen und dabei ein tolles Gespräch führen. Einfach wunderbar! Wenn die Sonne dann unter gegangen ist, geht es hoch ins Restaurant zum Abendessen. An manch Abenden geht es dann wieder runter für die eine oder andere Limonade.
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| Einer von vielen schönen Sonnenuntergängen |
Ich fühle mich hier so wohl, halt wie im Paradies.
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Die Reise nach Thailand
Kurz nach dem ich am Bahnhof in Kuala Lumpur angekommen bin, kam ich in Kontakt mit zwei Engländern. Die Konversation war nicht einfach, denn ihr englischer Dialekt war schwer zu verstehen. Schließlich nach x-maligen nachfragen haben wir uns verstanden. Sie fahren ebenso wie ich nach Krabi in Thailand. Super dachte ich, so muss ich nicht allein fahren.
So verging die Zeit sehr schnell bis wir in den Zug durften. Der Zug war so ähnlich wie der Zug von Singapur nach Kuala Lumpur, nur war jetzt ein Schlafwagen am Ende des Zuges. Die Liegen waren super komfortabel und schnell hatte ich mir mein Schlafplatz hergerichtet. Denn ich war sehr müde und wollte schnell schlafen. Mir gegenüber hatte sich ein weltreisender Pole einquartiert. Schnell kamen wir ins Gespräch. Er arbeitete in Irland mehrere Jahre und jetzt reist er bis sein Geld alle ist. Er hat in der Türkei angefangen und ist mit Bussen durch mehrere Länder bis in den Iran gefahren. Von da aus ist er nach Kuala Lumpur geflogen. Er hat viele interessante Geschichten erzählt und somit wollte ich auf einmal nicht mehr schlafen.
Irgendwann besiegte mich die Müdigkeit und ich zog meinen Vorhang zum schlafen zu. Ich konnte in dieser Nacht sogar einige Stunden schlafen. Am Morgen erreichten wir dann die Grenze zu Thailand. Alle mussten den Zug verlassen um die Formalitäten zu erledigen. Inzwischen hatte sich auch eine Holländerin zu unserer kleinen Gruppe gesellt. Sie kam aus China, wo sie ein Jahr als Englischlehrerin gearbeitet hatte. Jetzt wollte irgendwo hin, sie hatte kein richtiges Ziel. Die Grenzkontrolle verlief ohne Probleme, wir mussten nur eine ganze Weile warten, da unser Zug auf einmal weg war. Sie hatte bis auf zwei Wagen alle anderen abgekoppelt. Danach dauerte die Fahrt nur noch eine halbe Stunde bis wir in Thailand ankamen.
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| Im Schlafwagen von Kuala Lumpur nach Thailand |
Im Bahnhof von Hat Yai sprangen auf einmal mehrere Leute auf den einfahrenden Zug auf und fragen uns wo wir hin wollen. Sie kreisten um uns wie Fliegen um einen Scheißhaufen. Schließlich drängelte sie uns in einen Laden neben den Bahnhof. Sie wollten uns eine Fahrt nach Krabi verkaufen. So verhandelten die Endländer einen Preis, weit unter dem Angebot was wir bekamen. Sie stimmten zu und wir gaben ihnen das Geld. Auf einmal machte einer der Jungs in dem Laden einen riesen Aufstand. Wir verstanden im ersten Moment die Welt nicht mehr. Auf diese Spielereien hatten wir keinen Bock und so verlangen wir unser Geld zurück und verließen diesen komischen Ort. Wir wollten jetzt den öffentlichen Bus nutzen. Das war aber nicht so einfach, die Typen wollten uns hintern zum Busbahnhof zu fahren. Zum Glück waren wir genug Leute und konnten uns schließlich durchsetzen.
Schließlich saßen wir irgendwann im Bus nach Krabi. Die Fahrt dauert etwa 4 Stunden und war sehr entspannend. Direkt als wir in Krabi angekommen sind, habe ich die Besitzerin der Bungalow auf der Insel angerufen. Sie meinte es sei jetzt zu spät, die Taxiboote fahren nur bis 17:00 Uhr und das würde ich nicht mehr schaffen. So musste ich mir eine Unterkunft suchen um am nächsten Tag auf meine Insel zu fahren.
Inzwischen hatte ich mich mit meinem polnischen Mitreisenden ganz gut angefreundet und wir suchten uns für eine Nacht ein gemeinsames Hotelzimmer. Er wollte ebenfalls am nächsten Tag weiter fahren. Das war alles ganz unkompliziert, schnell hatten wir das passende. Dann sind wir noch gemeinsam essen gegangen. Wir haben bei einer Straßenküche etwas sehr schmackhaftes für etwa 1.20 € gefunden. Danach bin ich ins Hotel und er hat sich noch mit ein paar Freunden getroffen.
Am nächsten Morgen habe ich mit meinem polnischen Mitreisenden noch gefrühstückt und dann ging es endlich auf die Insel. Der Besitzer des Hotels bat sich an mich dort hin zu fahren, natürlich nicht kostenlos. Der Preis war ok, genauso wie mir das die Besitzerin der Bungalows gesagt hatte. Die ganze Fahrt hat er mich dann vollgequatscht wie reich er sei und mit welcher Regierung er in Asien schon Geschäfte gemacht hat. Das war eine Stunde lang ganz schön anstrengend aber er war sehr hilfsbereit und auch freundlich. Sogar den Preis für die Überfahrt verhandelte er für mich.
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| Überfahrt zur Insel |
Am Bootssteg warte schon ein Paar aus Holland. Sie wollten auch auf die Insel aber zu einem anderen Hotel. Schnell kamen wir ins Gespräch und so verging die Wartezeit sehr schnell bis unser Long Boot losfuhr. Wir saßen zwischen allerlei Sachen, wie Mopeds, riesen Taschen und einer gut verpackten Ziege. Die Fahrt dauerte etwa eine Dreiviertelstunde. Wir fuhren an mehreren Inseln vorbei, bis zu unserer Insel.
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| Koh Jum im Vordergrund |
Dort angekommen, wartete schon ein Mann mit einem Auto auf mich. Er nahm die Holländer gleich mit, denn deren Hotel lag etwa auf unserem Weg. Die Fahrt zu den Bungalows führte größtenteils über unbefestigte Straßen. Jedoch gab es ab und an mal ein paar Häuser, selbst eine Schule und ein Krankenhaus habe ich gesehen. Dann stoppte das Auto an einer Kurve mitten im Wald. Es sei zu gefährlich hier mit dem Auto weiter zu fahren, ich würde jetzt von einem Angestellten abgeholt, sage mein Fahrer zu mir.
Nach 10 Minuten kam ein Mann mit einem Moped angefahren. Sollte ich etwa mit meinem ganzen Gepäck mit ihm fahren, dachte ich in diesem Moment. Es stellte sich heraus, dass es genau so sein sollte. Er nahm meinen schweren Rucksack mit nach vorn und ich hielt den Gitarrenkoffer fest in meinen Händen. Dann ging es über Stock und Stein durch den Regenwald zu meiner Unterkunft. Manchmal mussten wir anhalten, da das Moped wegrutschte oder den Berg nicht hoch kam.
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| Der Weg zum Bungalow Resort |
Schließlich wurde ich sehr herzlich von der Besitzerin und ihrer Familie empfangen. Sie zeigten mir meinen Bungalow und dann gab es was Schmackhaftes zu essen. Der Platz hier ist einfach wunderschön, ich bin in meinem Paradies angekommen!
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| Angekommen! |
Dienstag, 18. Oktober 2011
Kuala Lumpur
Richtig gut ausgeschlafen bin ich in meinen ersten Tag in KL gestartet. Ich wollte als erstes meine Weiterfahrt nach Thailand organisieren. Das hat auch reibungslos geklappt und ich konnte mich in das Getümmel der großen Stadt stürzen. Selbst die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel war noch kein Problem aber dann ging es los.
Ich suchte das auf der Karte eingezeichnete Touristeninformation Zentrum oder eine Haltestelle für die Stadtrundfahrt. Ich lief und lief, fragte und fragte doch gefunden habe ich nichts. Also bin ich dann mit dem Taxi zum Hotel zurück, um dort zu fragen. Denn da gab es einen Infopoint für Touristen. Der Herr schickte mich zu der angeblich nächsten Haltestelle, die ich wiederum nicht fand. Das ist sie, die asiatische Mentalität, auf jeden Fall was sagen auch wenn man nichts weiß. Sie sind halt alle hilfsbereit. So habe ich für heute meine touristischen Aktivitäten abgebrochen und bin durch ein Shopping Centrum gebummelt. Dort war es angenehm kühl und ich konnte von dem Stress auf den Straßen etwas abschalten. Bin dann ziemlich früh erschöpft zurück ins Hotel zurück.
Heute dann habe ich mit frischen Kräften gleich alles gefunden. Denn ich habe mich zur Touristeninformation mit dem Taxi fahren lassen. Dort habe ich alle Infos bekommen, die mich zur Stadtrundfahrt führten. Mittlerweile ist die Touristeninformation zu meiner Geheimwaffe geworden, denn bis jetzt habe ich immer Hilfe bekommen. Also ab zur Stadtrundfahrt und los. Die Runde ging etwa 2 Stunden und man hätte an ca. 22 Stellen austeigen können um sich die Sehenswürdigkeiten näher anzusehen. Ich selbst bin durchgefahren. Vielleicht schaue ich mir bei meinem nächsten Auffenthalt das eine oder andere genauer an.
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| Petronas-Zwillingstürme im Hintergrund |
Während der Fahrt habe ich einen deutschen Alleinreisenden kennengelernt. Ich hörte wie er telefonierte und sprach ihn nach dem Gespräch an. Wir tauschten uns rege über unsere Erfahrungen aus und gingen anschießend noch gemeinsam essen. Dann trennten sich unsere Wege. Er wird als nächstes nach Bali fliegen und ich heute Abend nach Thailand fahren.
Abschließend kann ich sagen, dass Kuala Lumpur eine interessante Stadt ist. Im Vergleich mit Singapur ist hier richtig Stress auf den Straßen und bei weiten nicht so sauber. Halt eine typische asiatische Großstadt.
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