Gleich der Verabschiedung wurde ich zu meinem Schiff gefahren. Dort angekommen kämpfte ich mich die Treppe hoch zum Deck. Zum Glück kam mir ein Mitglied der Mannschaft entgegen und half mir beim tragen. Immerhin nahm er mir die Gitarre ab. Zu meinem großen Glück, war das ein deutscher Seemann, sogar ein Ostdeutscher. Ich hörte einen heimatlichen Dialekt.
Er brachte mich dann gleich zum 1. Offizier, der mich wiederum in den Fahrstuhl bat, um auf mein Deck zu fahren. Wieder Glück, denn die 4 Etagen hätte ich mit dem Gepäck heute nicht mehr überlebt. Oben angekommen wurde ich dann von dem 2. Offizier empfangen, der mir meine Kammer zeigte.
Die Kammer ist riesengroß, im Vergleich zur letzten Reise. Klar es ist ja auch die Eignerkabine. Ich wurde, dann gebeten mich so lange in meiner Kammer aufzuhalten, bis jemand vorbei kommt um mir alles zu erklären. Das kam mir ganz recht, ich musste mich sowieso von der Anreise erholen. Irgendwann klopfte es dann an meiner Tür. Der Steward, ein philippinischer Seemann brachte mir meinen Kammerschlüssel und erklärte mir wo es Abendessen gibt.
Beim Abendessen habe ich dann den Kapitän und den Chief kennengelernt. Außerdem sind noch weiter Passagiere an Bord. Eine Frau mit ihrem Neffen fährt bis Rotterdam mit.
Auf dem Rückweg in meine Kammer habe ich mir die anderen Räumlichkeiten angesehen. So kam ich am Fitnessraum mit Sauna und Pool vorbei. Ein Deck weiter oben habe ich den Aufenthaltsraum entdeckt. Ich muss schon sagen, das Schiff ist ganz gut ausgestattet.
Zu guter Letzt habe ich meine Taschen ausgepackt und mich häuslich eingerichtet.
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