Samstag, 19. Februar 2011

Tropenmedizin

Am Donnerstag war ich im Zentrum für Reisemedizin in einem Krankenhaus hier in Leipzig. Mein Ziel war es, eine ausführliche Beratung zu all den möglichen medizinischen Risiken auf meiner Reiseroute zu bekommen. Insbesondere wollte ich wissen ob ich mit meiner Krankheitsgeschichte ein besonderes Risiko habe. 

Zunächst musste ich wie fast vor allen Untersuchungen eine Menge Papierkram lesen und ausfüllen. Nachdem ich fertig war wurde ich dann gleich von einer jungen Assistenzärzten empfangen. Sie musterte erst einmal ausführlich meine Reiseroute. 

Als erstes reden wir über die notwendige Gelbfieberimpfung. Sie meinte, dass diese Impfung nicht notwendig sei, da ich während meiner Reise in kein gelbfiebergefährdetes Gebiet kommen werde. Die Redereien fordern aber diese Impfung auf fast allen Routen. Denke mal ich werde nicht drum kommen diese Impfung zu machen. Werde aber trotzdem mal bei der Agentur anfragen, denn die Impfung birgt gewisse Risiken mit sich. Der Gelbfieberimpfstoff ist ein Lebendimpfstoff und kann somit das Gelbfieber bei einem schwachen Immunsystem auslösen. Speziell mit meiner Vorgeschichte könnte da ein erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen bei der Impfung entstehen. Das nahm die junge Ärztin auch zum Anlass mit dem Oberarzt Rücksprache zu halten. Er meinte auch, die Impfung sei nicht notwendig und das die Wahrscheinlichkeit auf meiner Reise erschlagen zu werden höher sei als an Gelbfieber zu erkranken.  

Dann schauten wir meinen Impfausweis durch. Soweit passt alles. Sie empfiehl mir eine Tollwutimpfung zu machen und eventuell auch eine Typhusimpfung. Das alles kann ich bei meinem Hausarzt machen wenn ich mich dafür entscheide.

Mit Malaria werde ich höchstens in Asien in Berührung kommen. Hierfür rat sie mir ein gutes Mückenschutzmittel mit auf die Reise zu nehmen. Dies sollte ich in den gefährdetet Regionen ständig verwenden. Ebenso wäre ein Moskitonetz für die Nacht ein wertvoller Reisebegleiter. Für den Notfall habe ich von ihr ein Rezept bekommen damit ich mir ein Medikament mitnehmen kann.

Regionen mit Denguefieber sind auf meiner Reiseroute viel verbreiteter. Hier hilft ebenfalls ein guter Mückenschutz. Wichtig sei es beim Kauf des Mückenschutzmittels auf die Tropentauglichkeit zu achten. Die Ärztin hat mir empfohlen das Mittel in einer Apotheke zu kaufen.

Des Weiteren sage sie, dass ich mich kurz vor der Reise noch mit dem neuem Grippeschutzimpfstoff schützen lassen sollte.  

Das waren wieder ein Menge Informationen die mich einen Schritt weiter in Richtung Reise gebracht haben. Ich plane jetzt die Impfungen alle im Juni machen zu lassen die notwendig sind.

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