Sonntag, 27. Februar 2011

Zahlen, Zahlen und Zahlen


Diese Woche hatte ich die Aufgabe, die größte, kleinste, die Stadt mit den meisten Einwohnern und die älteste Stadt auf meiner Reiseroute herauszufinden. Das war wieder eine Menge Arbeit aber wie bei jeder Wochenaufgabe habe etwas dazugelernt. Leider konnte ich nicht für alle Städte alle Angaben finden. Vor allem bei den kleinen Städten habe ich im Internet weniger finden können. 

Und das sind meine Ergebnisse:

Größte Stadt (Fläche):                                    Ho Chi Min City (Vietnam) 2095 km² 

Kleinste Stadt (Fläche)                                   Papeete (Tahiti) 19 km²

Größte Stadt (Anzahl Einwohner):                 Jakarta (Indonesien) 8.576.788 Einwohner

Kleinste Stadt (Anzahl Einwohner):               Tilbury (England) 12.091 Einwohner

Älteste Stadt:                                                   Hongkong (China) 600 v. Chr.

Jüngste Stadt:                                                 Lae (Papua Neu Guinea)  1920


Zur Übersicht habe ich für euch eine Zusammenfassung erstellt.


In dieser Woche gab es wieder einmal ein Unentschieden bei der Wahl der Wochenaufgabe. Wie bereits beim letzten Mal entscheide ich welche Wochenaufgabe ich in der kommenden Woche erfüllen werde. So habe ich mich entschieden, herauszufinden wie viele verschiedene Währungen es auf meiner Reise gibt.

Donnerstag, 24. Februar 2011

Noch sieben Monate…


… bis zu geplanten Abreise! Wobei sich laut jetzigem Stand die Abfahrt um ein paar Tage Richtung Oktober verschieben kann. Das Schiff hat derzeit ein wenig Verspätung. Nun gut bis zur Abreise sind es noch 7 Monate und da kann noch viel passieren. Vielleicht wird der Rückstand wieder aufgeholt. 

Neben den Infos zu dem derzeitigen Abreisezeitpunkt hat mir die Frachtschiffreise-Agentur empfohlen mein Visum für die USA schnellstmöglich zu beantragen. Es kann durchaus einige Wochen, bzw. Monate dauer bis man das Visum bekommt. Ursprünglich war mein Plan zu warten bis alle Etappen gebucht sind und dann die Visa über eine Agentur zu beschaffen. Nun habe ich erfahren, dass das USA Visum nur persönlich beantragt werden darf. Somit wird das meine nächste Aufgabe sein, dieses Visum zu beantragen.

Die anderen Etappen sind derzeit leider noch nicht buchbar. Da muss ich jetzt noch geduldig warten bis ich alle Etappen buchen kann.

Mittwoch, 23. Februar 2011

Südsee auf dem Teller

Gestern war es soweit, ich habe den zweiten Teil meiner Wocheaufgabe von letzter Woche erfüllt. Gemeinsam mit einer Freundin habe ich zwei Gerichte aus der Südsee gekocht und natürlich auch gegessen! Wir haben uns die Krebs-Spinat Suppe und die Fleischsoße Südsee ausgesucht. 


Zum Glück gibt es seit letztem Jahr einen relativ großen Supermarkt in meiner Nähe. Nach ca. 1 Stunde Einkaufsschlacht hatte ich alles was wir für unser exotisches Essen brauchten. 


Alle Zutaten für unserer Kochexperiment

Dann ging es gleich los! Erst mal alles klein schneiden, Spinat auftauen und ab in die Töpfe und Pfannen.


Kurz vor dem großen Essen!
















Nachdem wir alles vorschriftsmäßig zusammengemischt und gekocht hatten wurde noch nachgewürzt. Leider hatten wir den Reis in unserem Eifer ganz vergessen. Er machte sich dann selbst mit einem etwas strengeren Geruch bemerkbar. Da wir viel zu viel zu essen hatten, reichten ein paar Löffel für jeden vom Reis aus. So konnten wir den restlichen Reis noch verwerten.


Unser Callalou Suppe


Die Suppe fand ich am besten. Sie hatte eine tollen Geschmack, vielleicht speziell durch die Kokosnussmilch die ausreichend untermixten. Nur das Krebsfleisch  erinnerte mich an Gummitiere. Vielleicht hat die Suppe doch ein wenig zu lange gekocht. So hatte wir nicht nur unserem Reis den Abend versaut, auch das Krebsfleisch musste dran glauben.


Fleischsoße aus der Südsee mit ein wenig Reis
Ich muss zugeben als ich die ersten Gabeln gegessen hatte, glaubte ich nicht das ich den Teller aufessen kann. Jedoch war am Ende nichts mehr drauf. Um so mehr ich gegessen hatte, um so besser schmeckte es mir.


Mein Lieblingsessen wir das sicherlich nicht aber die Suppe werde ich bestimmt nochmal kochen.

Sonntag, 20. Februar 2011

Leckeres aus der Südsee


In dieser Woche durfte ich herausfinden was man in der Südsee so isst und sollte es nachkochen. Gleich vorab, gekocht habe ich noch nicht aber es folgt in der nächsten Woche ganz bestimmt.

Diesmal konnte ich gar nicht soviel zu dem Thema finden. Ich fand es alles ziemlich oberflächlich. Bis auf ein paar Seiten von Reiseanbietern die das Essen und Trinken aus dieser Region erklären gab es nicht. Rezepte die ich gefunden habe sind schon exotisch und ich hoffe das es auch wirklich das Essen aus der Südsee ist. Wie so oft bei den ausländischen Spezialitäten die man hier in Deutschland bekommt, sind diese schon sehr auf unseren Geschmack abgewandelt. Das kenne ich auch von meinen Reisen durch Brasilien. Ich habe dort die eine oder andere deutsche Spezialität serviert bekommen, die ich so nie in Deutschland gegessen habe. 

Ich habe gelesen, dass aus dem Fleisch der Kokosnuss eine Creme gewonnen wird die die Basis der Südseeküche bildet. Exotisch für uns sind weiterhin Gemüsesorten wie Maniok, Taro- und Yamwurzeln, Süßkartoffeln, Brotfrucht und Kochbananen. Diese Zutaten bestimmen die eher einfachen Speisen, welche in speziellen Erdöfen zubereitet werden.   

Die Erdöfen werden mit Palmenzweigen abgedeckt. Man schichtet zuerst das Fleisch auf heiße Steine und dann die in Blätter gewickelten Gemüsesorten in den Offen. Fisch und Meeresfrüchte stehen in der südpazifischen Küche natürlich in Mittelpunkt. Das Essen wird kaum bis überhaupt nicht gewürzt. Die fehlenden Gewürze werden durch die Milch und das Fleisch der Kokosnuss, sowie durch die verschiedenen Früchte ausgeglichen. In machen Gegenden wird auch ein Brei aus Bananen oder Brotfrucht gereicht. Dieser Brei soll sehr sättigen und wird ebenfalls im Erdofen zubereitet. 

Eine besondere Spezialität soll in Limonensaft marinierter Fisch sein, der mit Kokoscreme und verschieden Gemüsesorten serviert wird. Ein weiterer Leckerbissen ist Hühnerfleisch welches in Kokoscreme mit Taroblätter gedünstet wird. 

Ich habe sogar ein Rezept mit dem marinierten Fisch gefunden aber das ist nicht mein Fall. Ich werde das vielleicht in der Südsee mal probieren aber auf keine Fall hier nachmachen. So habe ich vier mögliche Gerichte herausgefunden die ich vielleicht kochen werde. Und das sind die Gerichte:

Hühnchen Fafa (Fafa sind junge Taro-Blätter, man kann aber auch Spinat verwenden)

Callalou (Krebs-Spinat Suppe)

Kokos Curry

Fleisch Soße Südsee (mit Früchten wie Banane, Mango, Papaya, Ananas und Pfirsiche)

In den nächsten Tagen werdet ihr erfahren was und wie ich gekocht haben!



Die neue Wochenaufgabe ist: „Finde heraus welche Stadt auf deiner Reise die größte, die kleinste, die meisten Einwohner hat und die älteste ist!“

Samstag, 19. Februar 2011

Tropenmedizin

Am Donnerstag war ich im Zentrum für Reisemedizin in einem Krankenhaus hier in Leipzig. Mein Ziel war es, eine ausführliche Beratung zu all den möglichen medizinischen Risiken auf meiner Reiseroute zu bekommen. Insbesondere wollte ich wissen ob ich mit meiner Krankheitsgeschichte ein besonderes Risiko habe. 

Zunächst musste ich wie fast vor allen Untersuchungen eine Menge Papierkram lesen und ausfüllen. Nachdem ich fertig war wurde ich dann gleich von einer jungen Assistenzärzten empfangen. Sie musterte erst einmal ausführlich meine Reiseroute. 

Als erstes reden wir über die notwendige Gelbfieberimpfung. Sie meinte, dass diese Impfung nicht notwendig sei, da ich während meiner Reise in kein gelbfiebergefährdetes Gebiet kommen werde. Die Redereien fordern aber diese Impfung auf fast allen Routen. Denke mal ich werde nicht drum kommen diese Impfung zu machen. Werde aber trotzdem mal bei der Agentur anfragen, denn die Impfung birgt gewisse Risiken mit sich. Der Gelbfieberimpfstoff ist ein Lebendimpfstoff und kann somit das Gelbfieber bei einem schwachen Immunsystem auslösen. Speziell mit meiner Vorgeschichte könnte da ein erhöhtes Risiko von Nebenwirkungen bei der Impfung entstehen. Das nahm die junge Ärztin auch zum Anlass mit dem Oberarzt Rücksprache zu halten. Er meinte auch, die Impfung sei nicht notwendig und das die Wahrscheinlichkeit auf meiner Reise erschlagen zu werden höher sei als an Gelbfieber zu erkranken.  

Dann schauten wir meinen Impfausweis durch. Soweit passt alles. Sie empfiehl mir eine Tollwutimpfung zu machen und eventuell auch eine Typhusimpfung. Das alles kann ich bei meinem Hausarzt machen wenn ich mich dafür entscheide.

Mit Malaria werde ich höchstens in Asien in Berührung kommen. Hierfür rat sie mir ein gutes Mückenschutzmittel mit auf die Reise zu nehmen. Dies sollte ich in den gefährdetet Regionen ständig verwenden. Ebenso wäre ein Moskitonetz für die Nacht ein wertvoller Reisebegleiter. Für den Notfall habe ich von ihr ein Rezept bekommen damit ich mir ein Medikament mitnehmen kann.

Regionen mit Denguefieber sind auf meiner Reiseroute viel verbreiteter. Hier hilft ebenfalls ein guter Mückenschutz. Wichtig sei es beim Kauf des Mückenschutzmittels auf die Tropentauglichkeit zu achten. Die Ärztin hat mir empfohlen das Mittel in einer Apotheke zu kaufen.

Des Weiteren sage sie, dass ich mich kurz vor der Reise noch mit dem neuem Grippeschutzimpfstoff schützen lassen sollte.  

Das waren wieder ein Menge Informationen die mich einen Schritt weiter in Richtung Reise gebracht haben. Ich plane jetzt die Impfungen alle im Juni machen zu lassen die notwendig sind.

Donnerstag, 17. Februar 2011

Toller Spruch

Diese Woche habe ich einen tollen Spruch auf einer Speisekarte in einem Hotel entdeckt. Lest einfach!

Esst mehr Fisch, frisches Obst, Gemüse und Cerealien.
Geniesse jeden Tag ein paar Oliven.
Trinkt regelmäßig Rotwein, allerdings in Maßen.
Treibt jeden Tag 30 Minuten leichten Sport.
Hört gute Musik.
Seit freundlich zu Tieren.
 Vergesst nicht "Bitte" und "Danke" zu sagen.