Mittwoch, 29. Februar 2012

Lazaro Cardenas

Am frühen Morgen mit den ersten Sonnenstrahlen sind wir in den Hafen von Lazaro Cardenas eingefahren. Hierzu sind wir ein Stückchen auf einem Fluss gefahren bis zum eigentlichen Hafen. Links und rechts von uns konnte ich in der Morgendämmerung die Fabrikanlagen dieser Stadt sehen. Der Hafen selbst lag im Niemandsland, weit weg von der Stadt. Es scheint eine reine Industriestadt zu sein, zu mindestens habe ich den Eindruck. 


Der Hafen von Lazaro Cardenas mitten im Nichts

Der Hafen von Lazaro Cardenas mitten im Nichts

Blick vom Hafen in Richtung Stadt


Da die Entfernung zur Stadt relativ weit war und ich gestern genug Mexico gesehen hatte bin ich an Bord geblieben. Da hatte ich die Gelegenheit mal zu sehen wie ein Rettungsboot zu Wasser gelassen wird. Diese Übungen müssen in einem bestimmten Zeitraum gemacht werden, um die Funktionsfähigkeit der Boote zu prüfen. 

Rettungsboot wird runter gelassen

Schon am Abend ging es dann wieder Richtung offene See. Wie schon gestern in Manzanillo haben wir kurz nach Sonnenuntergang abgelegt. Unser neues Ziel ist jetzt der Hafen in Buenaventura in Kolumbien. Die Fahrt dorthin dauert etwas mehr als 5 Tage. 

Abschied aus Lazaro Cardenas und Mexico

Dienstag, 28. Februar 2012

Manzanillo

Alles ging ganz schnell und wir konnten bald an Land. Es war ein schönes Gefühl nach so einer langen Überfahrt die Beine auf dem festen Land zu bewegen. Ich bin mit einem Seemann aus der Maschine los gezogen um das Umfeld zu erkunden. Schon bei der Hafeneinfahrt konnte ich mir einen Plan machen, wo ich gern hingehen möchte. Kaum aus dem Hafen raus haben wir schon ein Stück Mexico gesehen, an dem Weg gab es viele Kakteen zu sehen.

Ja wir sind in Mexico

Dann ging es an einen der Strände vorbei, die ich bereits bei Einfahrt in den Hafen gesehen hatte. Dort gab es dann das nächste typische Bild von Mexico, eine Strandbar mit einem Corona Bier Werbeschild.

Ja wir sind in Mexico - Prost

Also schon in den ersten paar Minuten hatten wir Mexico pur. Unser Ziel war die Altstadt von Manzanillo mit einem großen Monument, einem Merlin Fisch. Diese Stadt ist beliebt bei Touristen wegen der Möglichkeit Hochseefischerei zu betreiben. Unter andrem soll man hier Merlins fischen können. Der Weg dorthin dauerte etwa eine Stunde und führte uns an einer langen Promenade vorbei. Dort gab es auch eine Menge interessante Dinge zu sehen und zu fotografieren.

Auf den Weg zum blauen Merlin

Auf den Weg zum blauen Merlin - Promenade

Den Anker in Mexico geworfen

Der kleine Hafen mit den Hochseefischerbooten

Dann standen wir vor dem riesen Merlin aus Stahl. Jedoch konnten wir uns nicht lange dort aufhalten, denn wir wollten vor der Dämmerung wieder am Schiff sein. Auf dem Weg in die Stadt hatten wir allerhand komische Gestalten gesehen, die zumal noch fleißig ihr Feierabendbier getrunken hatten. Ich hatte keine Lust meine Kamera und mein Bargeld bei einer der Gruppen für den Getränkenachschub zu lassen. So machten wir uns auf den Rückweg und erreichten den sichereren Hafen mit dem letzten Tageslicht.

Der große blaue Merlin

Heute Morgen habe ich mich dann allein auf den Weg in die Stadt gemacht um einige Dinge für mich zu besorgen. Das ging relativ schnell, denn ich wollte am Nachmittag noch einmal mit den Damen unseres Schiffes auf Entdeckungstour gehen. So habe ich mich auf die Einkäufe konzentriert und wenig acht auf die Umgebung gelegt. 

Nach dem Mittagessen ging es dann noch mal los. Jetzt hatte ich di Zeit mir die Gegend in aller Ruhe anzusehen. Natürlich stand auch an diesem Nachmittag das Shopping an aber trotzdem konnte ich noch ein paar weitere Eindrücke sammeln. Hier ein paar Fotos aus dem Stadtkern, der wie ich glaube Altstadt von Manzanillo.

Eindrücke aus dem Stadtkern von Manzanillo

Eindrücke aus dem Stadtkern von Manzanillo

Eindrücke aus dem Stadtkern von Manzanillo

Viva Mexico

Müde und kaputt bin ich dann kurz vor Auslaufen mit den Beiden im Hafen angekommen. Heute war es richtig warm, die Sonne schien ohne ein kleines Wölkchen. Wenn ich überlege, dass wir vor zwei Wochen noch durch Schneeschauer gefahren sind war das schon ein ganz schöner Kontrast.

Unser Schiff im Hafen von Manzanillo - Monte Aconcagua

Nach dem Sonnenuntergang haben wir den Hafen von Manzanillo in Richtung Lazaro Cardenas, einen weiteren Hafen in Mexico, verlassen. Ich muss sagen, dass ich mich in Manzanillo sehr wohl gefühlt habe und gern noch ein paar Tage hier geblieben wäre.

Sonnenuntergang in Manzanillo

Montag, 27. Februar 2012

Angekommen in Mexico

Schon den ganzen Morgen sind wir an der Küste von Mexico langefahren, das erste Land seit langer Zeit. Die bergige Küste war zum Teil von dicken Nebelfeldern bedeckt, so konnte man nicht ganz so viel sehen. Dies blieb auch so bis zur Einfahrt in den Hafen von Manzanillo.

Mexico in Sichtweite

JA! ich bin in Mittelamerika angekommen

Die Stadt erstreckt sich in einer großen Bucht und viele Häuser sind an die Hänge kleiner Berge gebaut. Inmitten dieser Bucht führt eine kleine Einfahrt in den eigentlichen Hafen. Diese Einfahrt trennt den Strand voneinander. 

Die Hafeneinfahrt von Manzanillo

Ein Stadtteil von Manzanillo

Strand der durch die Hafeneinfahrt getrennt ist

Strand der durch die Hafeneinfahrt getrennt ist

Der Hafen kurz vorm Anlegen

Während der doch schnellen Einfahrt in den Hafen wurden wir von einem Schwarm Vögel begleitet, die wie Geier über unser Schiff kreisten. Den Einen oder Anderen habe ich recht gut mit der Kamera erwischen können. 

Unser Empfangskomitee
 
Sobald wir fest sind und alle Formalitäten erledigt sind geht es an Land. Die Stadt ist nicht so weit entfernt sodass sich ein kurzer Ausflug heute Abend noch lohnt.

Sonntag, 26. Februar 2012

Nordpazifiküberquerung

Morgen haben wir es geschafft, nach 18 Tagen auf See werden wir Mexico erreichen. Obwohl der Alltag relativ gleich war, wurde es mir nicht langweilig. Irgendetwas war immer los und manchmal war ich auch nur platt. Neben dem Rollen war die Zeitumstellung sehr anstrengend. Wir haben jeden 2 Tag die Uhr um eine Stunde vorgestellt, insgesamt 10-mal. Da hatte mein Körper ganz schön mit zu kämpfen und manche Nacht war schlaflos. So habe ich meistens gefrühstückt und dann noch mal bis zum Mittagessen geschlafen. Den Rest des Tages war ich meistens auf der Brücke um nach Schiffen und Fischen Ausschau zu halten. Fische haben wir öfters mal gesehen aber keine Schiff über mindestens 2 Wochen. 


Weit und breit nichts zu sehen - nur Wasser

Weit und breit nichts zu sehen - nur Wasser


Manchmal kreisten ein paar Vögel um unser Schiff. Ich wundere mich nur, wie diese Vögel in dem rauen Klima überleben. Außerdem haben wir viele Vögel tausende Meilen fernab vom Land gesehen. Also ist es nicht immer so, dass Land in der Nähe ist wenn Vögel um einen herumfliegen.

Unsere Begleiter
 
Das Wetter hatte sich immer weiter verbessert, umso weiter wir in den Süden gefahren sind. So hatten wir mal ein paar sonnige aber immer noch kalte Tage dabei. Erst seit gestern ist es spürbar wärmer geworden. Und manchmal wenn die Sicht es zugelassen hat, gab es ein paar schöne Sonnenuntergänge zu sehen.

Ein Sonnenuntergang auf dem Nordpazifik
 
Dann habe ich mit einem Besatzungsmitglied ein Lied über das Schiff und die Seereise geschrieben. An einigen Abenden haben wir geprobt und letztendlich das Lied aufgenommen. Heute haben wir den halben Tag ein Video an Bord gedreht, waren an allen möglichen Orten auf dem Schiff unterwegs. Jetzt wird mit unserer Aufnahme und den Videos ein Musikvideo zusammen geschnitten. Na ich bin mal gespannt was da raus kommt...

Its Showtime

Its Showtime

Morgen erreichen wir dann endlich wieder Land! Freue mich schon auf Mexico und das ich meine Füße mal wieder auf die Erde stellen kann. 

Jedoch finde ich, dass wir (ich) großes Glück mit dem Wetter auf der Pazifiküberquerung hatten. Nach den Erzählungen vieler Seeleute kann das anders sein. Wir hatten zwar die erste Woche ganz schön unruhige See aber immer noch zum aushalten. Es scheint so, dass Neptun mich mag. 

Neben dem Wetter fand ich die Reise auch heikel, vor allem wenn während der Überfahrt jemand ernsthafte Probleme mit der Gesundheit hätte. Es gibt zwar die Möglichkeit über die Ferne mit Ärzten zu reden und die Offiziere habe eine gute medizinische Ausbildung aber trotzdem ist man dann auf sich allein gestellt. Es kann Tage dauern, bis einen mitten auf dem Pazifik ein Arzt helfen kann. Zum Glück ist nichts passiert, alle an Bord sind soweit gesund geblieben und kleine Schrammen versorgt der 2. Offizier.

Sonntag, 19. Februar 2012

Wale

Einer der schönsten Momente auf meiner bisherigen Seereise war heute. Ich habe einen Wal im Wasser rumtoben gesehen. Der Kapitän hatte einen Wal entdeckt und mich zur Brücke gerufen. Es war ein toller Moment dieses riesen Tier so leichtfüßig im Wasser herumspringen zu sehen. Das ganze spielte sich etwa 200 Meter von unserem Schiff ab. Einfach toll kann ich da nur zu sagen, denn auf diesen Moment hatte ich schon sehr lange gewartet.

Ein Wal tobt vor uns im Wasser

Jetzt ganz groß

Schon vor ein paar Tagen hatten wir eine Gruppe von Walen gesehen. Erst vermuteten wir es wären große Delphine aber dann sahen wir wie die Wale kleine Fontänen machten. Nach unserer Vermutung könnten das Schweinswale gewesen sein. Leider hatte ich meine Kamera nicht mit auf der Brücke um diesen Moment festzuhalten.

Das ist schon Wahnsinn auf diesem großen Teich genau in Schiffsnähe solche wunderschönen Tiere zu entdecken. Vor allem wenn man bedenkt, dass wir seit über einer Woche kein einziges Schiff mehr gesehen haben.

Freitag, 17. Februar 2012

Datumsgrenze

Am frühen Morgen kurz vor 7:00 Uhr haben wir heute die Datumsgrenze überfahren. Genau gesagt ist das der 180 zigste Längengrad mitten im pazifischen Ozean. Hier werden die Uhren um 24 Stunden zurück gestellt, sodass man einen Tag doppelt hat. So habe ich meine Uhr heute Morgen von Freitag auf Donnerstag zurück gestellt. Das hat den Effekt, dass diese Woche für mich 8 Tage lang ist. Das wird wohl die längste Woche meines Lebens sein.

Um das alles live mit zu erleben habe ich mich wecken lassen. Denn wenn ich verschlafen hätte, eine 2. Chance gäbe es auf meiner Route nicht noch einmal diesen Moment festzuhalten. Wie auch bei der Äquatorüberquerung war es speziell für mich etwas besonders, draußen konnte man nicht erkennen und auch für die Seeleute war es ganz normal. Zur Erinnerung habe ich das GPS Gerät mit unserer Position fotografiert.

Unser Position vor der Datumsgrenze

Unsere Position nach der Datumsgrenze

Donnerstag, 16. Februar 2012

Die ersten Tage auf dem Nordpazifik

Nach jetzt 4 Tagen auf dem Nordpazifik gab es wenig Wetteränderung. Es ist weiterhin kalt und wir haben immer noch ziemlich viel Wind. Wir fahren zwischen Schneeschauern, Nebelfeldern und manchmal ein paar sonnige Abschnitte hindurch.

Manchmal konnten wir die Sonne sehen

Meistens war die Sicht leider so...


Wir haben in den letzten Tagen ganz schön gerollt, was besonders in der Nacht ein Problem ist. Es ist nicht so einfach zu schlafen, denn aller paar Minuten wird man automatisch gedreht und manchmal ganz schön heftig. Das ist möglich, da die Betten längs zum Schiff stehen. Manche schlafen jetzt mit der Matratze quer zum Schiff oder nutzen das Sofa. Ich habe das auch versucht aber leider erfolglos. In der anderen Richtung konnte ich nicht schlafen und ich empfand es noch unangenehmer als sonst. Aber da ich ja keinerlei Aufgaben an Bord habe, kann ich mich den ganzen Tag ausruhen und schlafen wenn ich will. 

So sind wir gerollt - oben

So sind wir gerollt - unten

Jedoch hat sich der Kapitän jetzt entschieden den Kurs in Richtung Süden zu ändern. Er erhofft sich dort höhere Temperaturen. Ich hoffe auch, dass wir bald besseres Wetter erreichen, denn ich möchte mal wieder an die frische Luft. Derzeit ist der Aufenthalt an Deck verboten, es ist zu gefährlich auch für die Seeleute.

Sonntag, 12. Februar 2012

Vorbei an Japan

Nachdem wir jetzt ungefähr 2 Tage an Japan vorbei gefahren sind haben wir heute Morgen die Tsugaru Strait passiert. Diese Meeresstraße liegt zwischen der Nordinsel Japans und der großen Hauptinsel, etwa auf der Höhe von Wladiwostok in Sibirien. Zum Glück gab es zwischen den vielen Schneeschauern, die wir mittlerweile haben, eine kleine Lücke für ein Foto. Wir konnten so ganz kurz das Festland von Japan sehen.

Ein kurzer Blick auf Japan

Neben den vielen Schneeschauern hat sich die Temperatur auf minus 5 Grad gesenkt. Es ist bitter kalt geworden, wenn ich bedenke, dass ich noch vor 3 Wochen Temperaturen um die 30 Grad hatte. Nicht nur ich habe Sehnsucht nach wärmeren Temperaturen auch unsere Seeleute von den Südseeinseln. Heute Morgen hat ein Seemann von den Kiribati Inseln seine Sehnsucht in den Schnee gezeichnet.

Die Sehnsucht in den Schnee gezeichnet

Mit der Durchfahrt durch die Tsugaru Strait begann ein weiteres Abenteuer auf meiner Reise, die Überquerung des Nordpazifiks im Winter. In dieser Jahreszeit ist der Ozean nicht gerade freundlich. Es erwartet uns in den nächsten Tagen bzw. Wochen unruhiges bis stürmisches Wetter. Am heutigen Nachmittag bekamen wir schon einmal eine kleine Kostprobe davon. Die Wellen waren ca. 3 bis 4 Meter hoch und der Wind pfiff mit Windstärke 8 daher. Auch das große Schiff kann das nicht ohne weiteres verkraften und rollte ganz schön.

Samstag, 11. Februar 2012

Schnee an Bord

Als ich heute Morgen aus meinem Fenstern geschaut habe, habe ich nicht schlecht gestaunt. Die Container waren mit einer dünnen Schneeschicht versehen. Jetzt ist auch bei mir der Winter angekommen aber ich hoffe, dass er in wenigen Tagen vorbei ist. Die Aussichten sind zu mindestens nicht schlecht, denn in Mexico soll es wieder richtig warm sein.

Kleine Schneeschicht auf den Containern

Freitag, 10. Februar 2012

Busan Südkorea

Am späten Nachmittag sind wir gestern in den Hafen von Busan eingelaufen. Das ist meine letzte Station der Reise in Asien. Die Stadt Busan ist die zweitgrößte Stadt in Südkorea und ist vor allem für den Schiffsbau bekannt. Viele deutsche Reedereien lassen hier ihre neuen Schiffe bauen. Sonst weiß ich nicht viel über Busan, da ich mich vorher nicht groß damit beschäftigt hatte. 

Aber schon die Einfahrt in den Hafen war sehr schön und interessant. Die Stadt sah vom Meer schon groß aus und lag zwischen kleinen Bergen. Überall waren Hochhäuser schon von weiten zu sehen. Glücklicherweise fuhren wir in den alten Hafen in Stadtnähe. Von dort aus war ein Landgang ohne große Fahrerei möglich. 

Nach dem Abendessen habe ich mich dann allein auf Erkundungstour gemacht. Da es inzwischen um die Null Grad ist, wollte ich einfach nur in der Nähe des Hafens bleiben und ein paar Stunden spazieren gehen. Außerdem hatte das den Vorteil, dass ich kein Geld tauschen musste weil ich zu Fuß unterwegs war. Nach ca. 40 Minuten Marsch an dem Hafengelände vorbei, habe ich eine Vorstadtviertel von Busan erreicht. Hier gab es kleine Geschäfte, Restaurants und sogar Banken. Einige der Geschäfte hatte bereits geschlossen, da es mittlerweile schon spät abends war. Trotzdem schlenderte ich die Straßen entlang und sah mir das Treiben an. Viel war an diesem Donnerstagabend nicht los, selbst in den Restaurants. 

Irgendwann ist mir eingefallen, dass ich niemanden gefragt hatte ob es gefährlich ist allein um diese Zeit unterwegs zu sein. An manchen Ecken meines Weges war es ganz schön dunkel und einsam. Wegen diesem Umstand und der Tatsache, dass ich mittlerweile durchgefroren war machte ich mich auf den Heimweg. Unversehrt und gefröstelt bin ich nach ein paar Stunden Landgang dann am Schiff angekommen. 

Hier noch ein paar Eindrücke von der Hafeneinfahrt in Busan. Die Kamera hatte ich auf meinem Landgang nicht dabei, da es schon dunkel war. 

Südkorea letztes Land in Asien auf meiner Reise

Die Einfahrt in den Hafen von Busan

Eine kleine Insel an der Hafeneinfahrt

Unser Liegeplatz im Hafen

Blick auf einen Stadtteil von Busan

Mittwoch, 8. Februar 2012

Yangshan

Yangshan ist ein Tiefseehafen vor den Toren von Shanghai und liegt nur ein paar Stunden entfernt von Ningbo. Da gestern Morgen die See etwas stürmisch war konnten wir nicht in den Hafen rein fahren. So lagen wir erst einmal vor Anker bis am Nachmittag der Hafen wieder geöffnet wurde. Die Fahrt führte dann zwischen kleinen teils bewohnten Inseln bis zum Tiefseehafen Yangshan.

Einfahrt in den Hafen

Dieser Hafen wurde zwischen mehrere kleine Inseln ca. 15 Kilometer vom Festland gebaut. Das Festland erreicht man über eine ungefähr 15 Kilometer lange Brücke. Jedoch ist man dann immer noch nicht in Shanghai. Die Fahrt nach Shanghai dauert um die 2 Stunden und ist richtig teuer. So habe ich mich entschieden auch in diesem Hafen auf dem Schiff zu bleiben. 

Ein riesen Hafen mitten ins Meer gebaut - das ist China

Es ist schon schade, dass ich in China nicht an Land gehen konnte. Aber es macht auch keinen Sinn etwas über das Knie zu brechen und für viel Geld ein paar Fotos zu machen. Das ist nun mal meine Art zu reisen und speziell bei einem so großen Schiff sind die Liegezeiten in den Häfen relativ kurz. Wenn dann noch die Zeit und der Weg in die Stadt ungünstig sind, macht ein Landgang keinen Sinn. Jetzt bin ich aber guter Hoffnung, dass ich in Busan an Land gehen kann. Der Kapitän meinte, dass wir im alten Hafen in Stadtnähe einlaufen werden.