Sonntag, 13. Mai 2012

Das letzte Mal packen


Heute Vormittag war es soweit, ich musste meine Koffer das letzte Mal packen. Ich habe garn nicht gezählt, wie oft ich das gemacht habe. Auf jeden Fall ging es diesmal schnell obwohl ich wieder alle Teile angesehen habe. 

Während der Reise habe ich mir angewöhnt, vor allem bei Grenzübertritten meine Taschen komplett zu packen. Das heißt, ich schaue mir alle Teile genau an und verschließe die Taschen mit kleinen Schlössern. So kann ich gewiss sein, dass niemand mir etwas ins Gepäck legt. Es ist wirklich empfehlenswert, wenn man sich vor bösen Überraschungen schützen möchte. 

Das sind sie - meine sieben Sachen

Samstag, 12. Mai 2012

Abschied von Tilbury


Mit der steigenden Flut konnten wir heute Abend gegen 18:00 Uhr auslaufen. Das letzte Mal auf meiner Reise kann ich sehen wie unser Schiff ablegt und sich immer weiter vom Hafen entfernt. Jedoch war ich nicht sonderlich traurig, denn seit Tagen freue ich mich schon auf meine Ankunft in Hamburg. 

Langsam entfernt sich unser Schiff vom Hafen

Langsam entfernt sich unser Schiff vom Hafen
 
Dann drehte sich das Schiff und begann die Flussfahrt über die Themse. Wie gestern hatten wir sonniges aber ganz schön kaltes Wetter. Noch einmal genoss ich die Blicke auf die angrenzenden Städte und Dörfer bis die Themse dann immer breiter wurde.

Das Schiff hat sich in Richtung Nordsee gedreht

Eine alte Festung in der Nähe von Tilbury

Eine kleine Werft an der Themse

Die Themse rauf zur Nordsee

Die Themse rauf zur Nordsee

Aber fast den ganzen Weg habe ich an die Einfahrt nach Hamburg denken müssen. Jetzt ist es bald soweit, was wird mich erwarten und wer wird alles in Hamburg sein um mich zu empfangen. Naja neben der Freude war ich auch ein bisschen traurig, dass meine Reise bald enden wird. So hatte ich wie schon des Öfteren in den letzten Tagen ein Wechselbad der Gefühle.   

Freitag, 11. Mai 2012

Tilbury - England


Nach Tilbury mussten wir einfach nur quer über die Nordsee fahren. Das dauer auch nicht so lange, schon gegen 14 Uhr kam der Lotse an Bord. Dann folgte eine ca. 6 Stunden Fahrt bis zum Hafen in Tilbury. So kamen wir zuerst an großen Windparks vorbei und konnten alte Stellungen aus dem 2. Weltkrieg sehen.

Heute ging es quer über die Nordsee

Alte Stellungen und im Hintergrund ein Windpark

England wir kommen!

Dann kam langsam das Land immer näher, bis wir schließlich in die Themse fuhren. Die Fahrt habe ich mir diesmal vom Bug angesehen, zu mindestens bis kurz vor den Hafen. Ich konnte sogar noch ein paar blühende Rapsfelder sehen, bis wir schließlich mehr und mehr kleine Städte und Dörfer sahen. 

Langsam geht es auf die Themse

Ein kleines Rapsfeld am Ufer des Themse

Das Ufer der Themse

Das Ufer der Themse
 
Links und rechts kurz vor dem Hafen konnten wir typische englische Kleinstädte sehen. Der Baustil kam mir gleich bekannt vor, von meinen Reisen vor einigen Jahren nach England. Schließlich erreichten wir den Hafen von Tilbury gegen 18:00 Uhr. Ein im Vergleich zu den letzten Häfen kleiner Hafen. Ein großer Teil des Hafens wird als Fährhafen genutzt, entsprechend viele Fähren waren dort zu sehen. Hinter den Hafen liegt die kleine Stadt Tilbury. Von dort kann man mit einem Zug in ca. 1 Stunde bis London fahren. Ich hatte heute keine Lust mehr in die Stadt zu fahren, da es relativ spät war bis wir angelegt hatten und alle Formalitäten geklärt waren. 


Kurz vor dem Hafen von Tilbury

Eine typische englische Straße

Der Hafen von Tilbury

Ein Auto- und Containerschiff