Sonntag, 29. April 2012

Die 4. Äquatorüberquerung


Die letzte Äquatorüberquerung meiner Weltreise war heute Morgen gegen 9:06 Uhr Ortszeit. Zum ersten Mal in einer passagierfreundlichen Zeit, sonst waren die Überquerungen immer mitten in der Nacht oder ganz früh morgens.


Auch heute hat es nicht geholpert und ich konnte auch keinen markanten Strich in der See sehen. Letztendlich hat uns das GPS Gerät den Übergang von der Südhalbkugel zur Nordhalbkugel angezeigt. Trotz allem finde ich die Überquerung des Äquators immer noch als etwas besonders!


Freitag, 27. April 2012

Die ersten Tage auf See


In diesen Tagen habe ich mich erst mal richtig ausgeruht. Das heißt, vor allem viel geschlafen denn ich war sehr müde. Wahrscheinlich hat sich mein Körper erst mal zurückgelegt, da er wusste jetzt geht es Heim. Die ganze Anspannung der letzten Monate ist jetzt weg und somit auch die Kraft meines Körpers. 

Trotz alledem bin ich auch meine Runden auf dem Schiff gegangen, habe mir die See ganz vorn vom schönsten Platz auf dem Schiff angesehen. Wir hatten bis jetzt auch wunderschönes Wetter mit ruhiger See und strahlenden Sonnenschein. Das wird sich leider in den nächsten Tagen ändern, denn wir kommen dem Äquator näher. Ort gibt es wieder die tropische Konvergenzzone mit unbeständigen meist drüben Wetter. 

Auf der Rio de la Plata habe ich mich schnell eingelebt, denn alles hier gleicht meinem letztem Schiff. Manchmal denke ich, dass ich noch auf dem andern Schiff bin. Dieses Mal bin ich nicht allein als Passagier, ein älteres Ehepaar ist mit mir an Bord. Sie sind wie ich in Südamerika zugestiegen und fahren jetzt nach Hamburg.

Dienstag, 24. April 2012

Auf Wiedersehen Sao Paulo – Tschüss Brasilien


Nach einer kleinen Verabschiedungsparty gestern Abend ging es heute Morgen ganz früh los. Ich musste bereits gegen 7:00 Uhr in Santos sein. Um ein wenig Zeit zu sparen flogen wir mit dem Helikopter dort hin.

Der Hilkopter wir für den Flug nach Santos fertig gemacht
 
Diesmal war Flug fast die ganze Zeit in den Wolken, nur in Santos öffnete sich ein wenig der Himmel. Der Helikopter musste heute auf einem Hochhaus mitten in der Stadt landen. Hierfür drehte er eine kurze Runde über das Meer und den Strand von Santos, bis er schließlich das Hochhaus anflog. Das war wiedermal ein Erlebnis, vor allem die Landung auf dem Hochhaus.

Der Anflug auf Santos
 
Dann ging es mit dem Fahrstuhl die letzten Meter nach unten wo ich mich von meinen Freunden verabschiedet habe. Das war schon ein schwerer Abschied, wir hatten in den letzten Wochen eine tolle Zeit gemeinsam. Ich hoffe jedoch, dass wir uns bald in Deutschland wiedersehen werden.

Mit ca. einer halben Stunde Verspätung kam meine Abholung. Er brachte mich zunächst zur Zollbehörde, die um 8:00 Uhr öffnen sollte. Sogar fast pünktlich öffnete ein Sicherheitsbeamter die Tür zur Behörde und wir konnten eintreten. Ein Zollbeamter war aber noch nicht anwesend. Ich hörte dann, dass es eine oder eineinhalb Stunden dauern könnte bis hier jemand den Stift bewegt. Na bravo dachte ich und dafür mussten wir so früh aufstehen. Nach über einer Stunde kam dann endlich ein Beamter der noch verschlafen seine Stempel unter meine Papiere gemacht hat. Meine Koffer wurden verplombt und ab ging es zur Immigration. Dort ging alles sehr schnell und wir konnten Richtung Hafen aufbrechen.

Der Hafen von Santos von oben
  
Schließlich erreichten wir gegen 10:00 Uhr nach drei Stunden das Schiff. Ich wollte nur noch schnell in meine Kabine und schlafen. Das ging auch alles ganz einfach, den die Hamburg Süd Schiffe sind baulich alle sehr ähnlich und so fand ich mich ohne große Hilfe schnell selbst zurecht.

Beim Mittagessen erfuhr ich dann, dass wir um 20:00 Uhr Auslaufen werden, na super dachte ich und warum musste ich so zeitig hier sein? Ich konnte das nicht verstehen.        

So erfuhr ich ebenso, dass wir den Tiefseehafen von Rio nicht anfahren sondern gleich in Richtung Marokko auslaufen. Das war somit ein schneller Abschied aus Brasilien, zumal ich die restliche Zeit des Tages fast nur geschlafen habe. Gegen 21:00 Uhr ging es dann auf die ca. 10 tägige Überfahrt nach Nordafrika.